Das Dilemma der Aus- und Weiterbildner Ein Lösungsvorschlag!

von Prof. Dr. Lothar Schaeffner

Der Bildung gehört die Zukunft, aber gegenwärtig haben wir ganz andere Probleme.

Der Katalog, welche Probleme es sind, ist lang und in der Priorisierung von der aktuellen Lage abhängig. Grundsätzlich sind es auf alle Fälle immer Geld und Zeit und seit einigen Monaten kommt noch die Corona Krise hinzu. Und wenn es gegenwärtig schwierig ist, Weiterbildung aktiv zu betreiben, bleibt das beruhigende Versprechen von allen, man würde diese weiterhin hegen und pflegen.

Selbst Bildungsverantwortliche stecken in diesem Dilemma und folgen dem Muster, vor dem sie warnen. So werden – aus eigenen Erfahrungen - hauptberufliche Erwachsenenbildner von dem Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen mit der paradoxen Begründung abgehalten, sie wären für die Gestaltung von Bildungsveranstaltungen verantwortlich und nicht für die Teilnahme an solchen. Häufig führt dies dazu, die eigene Weiterbildung in der Priorität weit nach hinten zu rücken und diese bei einem plötzlich auftretenden Termindruck dem Tagesgeschäft, konkret dem Betreiben von Bildung zu opfern.

Wer den Schlüssel findet, die gute Absicht potenzieller Teilnehmer, die eigene Weiterbildung zu betreiben, in ein konkretes tatsächliches Tun umzusetzen, sollte den Pädagogik Nobelpreis bekommen.

Manche meinem, diesem Schlüssel durch den Rat, die Weiterbildungsangebote niedrigschwelliger zu machen, auf der Spur zu sein. Eine Schwelle niedriger zu machen, bringt jedoch nichts, wenn man nicht den Boden hinter der abgesenkten Schwelle ebenfalls aushebt. Kurz interpretiert: Damit ist die Gefahr verbunden, dass die Qualität der Bildungsangebote leidet. Wir haben dazu einen alternativen Vorschlag und zwar eine Vorstufe bzw. eine Rampe einzurichten. Diese ist weit einfacher, flexibler und auch kostengünstiger zu lösen. Konkret bieten wir ein

Online-Coaching

an, mit Hilfe dessen, jeder für sich Klarheit verschaffen kann, mit welchen Fragen er sich in Zukunft auseinandersetzen sollte und welche Weiterbildungsvorhaben sich daraus ergeben. Den Unternehmen liefert diese Form der Vorstufe Informationen darüber, welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich aktiv für ihre eigene Entwicklung engagieren und welche inhaltlichen Bedarfe sie für sich entdeckt haben.

Dabei setzen wir bei den Grundfragen an, die hinter den vielfältigen Beratungsbedürfnissen stehen. Sie lauten:

  • Wie und wo will und kann ich etwas bewirken.

Und da dies in einem sozialen Gefüge geschieht,

  • Welchen Einfluss habe ich auf das Geschehen um mich herum, auf andere aber auch auf mich.
  • Welche Strategien und Muster wende ich dafür an und
  • Wie werden diese von anderen wertgeschätzt

Unsere Ideen haben wir unter c4management zusammengefasst.

c4 Management ist eine Plattform die ausgesuchten Experten zur Verfügung steht. Von dort aus vermitteln, dies ihre wissenschaftlich gesicherten unternehmerischen Erfahrungen aus Wirtschaft, Forschung, und anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Informieren Sie sich selbst unter

www.c4management.de

Und wer wissen möchte, mit welchen grundlegenden Mustern er ganz allgemein etwas bewirken möchte, kann dies mit unserer neu entwickelten Fragebogen-Instruments Diagnose persönlichen Wirkens erfahren. Online auszufüllen und im Internet zu erreichen unter

www.dipewi.de

Noch ein wichtiger weiterführender Hinweis:

Wir verstehen unser Coaching-Angebot dabei nicht als eine Nothilfemaßnahme, die Ersatz für die eingeschränkten Möglichkeiten des Lernens in direkter Gemeinschaft dient, sondern durchaus als einen Baustein, der die mediale Vielfalt der Weiterbildung und darüber hinaus die Personalentwicklung allgemein neue gestaltet.