Wieviel Bildung brauchen wir?

von Prof. Dr. Lothar Schaeffner

Personalentwicklung und Weiterbildung effizient machen.

Bildung ist zum einen ein Privileg zum anderen aber auch eine Investition. Ein Privileg, das immer wieder dann als ein solches erkennbar wird, wenn man es sich bewusst macht, wie vielen Menschen auf dieser Erde verwehrt ist, sich durch den Erwerb von Wissen und Fähigkeiten die Welt aneignen zu können. Sie ist aber auch eine Investition in die Zukunft, nicht nur im Sinne der technischen Beherrschung dieser Welt, sondern auch zur Gestaltung des Zusammenlebens zwischen den Menschen. Bildung schafft somit den Zugang zur Teilhabe an dem gesellschaftlichen Leben.

Diese unbestritten positive Sicht auf Bildung kann aber auf Dauer nicht den Blick darauf verschließen, dass Bildung Kosten verursacht. Dies nicht nur im materiellen Sinne zur Finanzierung der Bildungsmittel und der dafür erforderlichen sachlichen wie personellen Infrastruktur, sondern auch im ideellen Sinne; kurz: sie fordert von denen, die in den Genuss von Bildung kommen, Anstrengung und z.T. auch Verzicht. Für den potenziellen Teilnehmer aber auch für den Finanzier der Bildungsmaßnahmen, der häufig ein anderer ist als der Teilnehmer, stellt sich somit immer auch die Frage, welcher Aufwand sich in welchem Ausmaße „lohnt“.

Grundvoraussetzung ist zunächst einmal, dass diese Frage sowohl von den Kostenträger als auch den Teilnehmern positiv beantwortet wird. Blicken wir vor dem Hintergrund dieses Szenarios auf die Betrieblichen Weiterbildner, so wird das Dilemma deutlich, in dem diese gefangen sind. Für diejenigen, die durch ihre Dienstleistungen und Produkte Geld in das Unternehmen bringen, erscheinen die Weiterbildner und Personalentwickler, vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Krisen, als Kostgänger und diejenigen, die durch ihre Bildungsaktivitäten gefördert werden sollen, fragen sich häufig, warum sie gerade zu einer Weiterbildung fahren sollten, wo sie gerade so viel Arbeit auf dem Tisch haben. Und dies gilt vor allem für Maßnahmen, die sich mit weichen Faktoren auseinandersetzen also z.B. mit dem Führen von Mitarbeitern oder mit dem Umgang mit Menschen ganz allgemein.

Um aus diesem Dilemma herauszukommen, muss die Passung zwischen dem für erforderlich gehaltenen Angebot und dem Bedürfnis der potenziellen Teilnehmer optimiert werden.

Was als ein notwendiges Bildungsangebot angesehen wird, obliegt meistens der Auseinandersetzung der Bildungsexperten und der Unternehmensleitung und ist im Wesentlichen auch prägendes Element einer spezifischen Unternehmenskultur. Die Passung von Seiten der potenziellen Teilnehmer herzustellen dagegen, ist mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Hier gibt es die Möglichkeit eines verpflichtenden Kanons z.B. für potenzielle Führungskräfte. Dies ist allerdings nicht immer motivationsfördernd. Und die Teilnehmer Motivation wiederum ist eine Voraussetzung dafür, dass eine Bildungsmaßnahme überhaupt fruchtet. Wir bieten gerade auf dieser Seite des Dilemmas eine Hilfe an.

Dazu haben wir mit unserem online PersönlichkeitsCoaching, auf dessen Seite Sie sich gerade befinden, eine einfache und kostengünstige Orientierungshilfe entwickelt. Wir setzen dabei auf folgende, sehr allgemeine Überlegungen, die im Grunde genommen hinter allen Bemühungen steckt, sich in seinem Leben zurecht zu finden und sich weiterzuentwickeln

Konkret helfen wir Ihnen Antworten auf folgende Fragen zu finden

  • Wie und wo kann ich etwas bewirken?

Und da dies in einem sozialen Gefüge geschieht,

  • Welchen Einfluss habe ich auf das Geschehen um mich herum, auf andere, aber auch auf mich?
  • Welche Strategien und Muster wende ich dafür an? und
  • Wie werden diese von anderen wertgeschätzt?